1983-1986 – 28 Gruppen – Planänderung Papenstieg – Konflikt Kälte – Viele Köche

Der ursprüngliche Umbauplan für den Papenstieg wird im Hinblick auf einen nicht in der nötigen Größe umsetzbaren Chorsaal sowie aus Kostengründen 1983 fallengelassen. Die Raumprobleme halten an. Am Dom musizieren jetzt alles in allem 28 Gruppen mit 704 Mitgliedern.

Der Domchor, und mit klammen Fingern auch das Domkammerorchester, beklagen sich 1984 in einem kritischen Brief über die Kälte beim Proben im Dom und geraten in Konflikt mit dem Kuratorium. Doch immerhin sind 1984 endlich die beiden Gruppenräume im EG und 1. OG am Papenstieg bezugsfertig und sind 1985 im auch Detail abgeschlossen.

Nun sollen im 2. Bauabschnitt weitere Räume im 2. OG „gründlich renoviert und für den Unterricht stärker herangezogen werden“, so der Vorsitzende des Förderkreises Vehling. Für den 2. Bauabschnitt am Papenstieg liegen ab März 1986 neue, reduzierte Pläne vor. Proben in den Kellerräumen werden zum Glück als unzumutbar ausgeschlossen. Im Mai wird der schleppende Prozess für den 2. Bauabschnitt beklagt. Im August auch. Einerseits seien zu viele Köche am Werk, andererseits mahlen die Mühlen langsam. Statt des ursprünglich vorgesehenen Saalbaus soll schließlich der heutige Gemeinschaftsraum mit Küche entstehen. Es wird noch bis 1988 dauern. Viele Freiwillige packen mit an.

Domchorprobe in Mänteln im Hohen Chor 1982, (c) DSS von privat
Anpacken am Papenstieg 1985-86, (c) DSS von privat
Papenstieg-Zwischenplanung des Anbaus im EG März 1986, © LAW OA BS Dom 282
 Papenstieg-Planung obere Geschosse 1986, © LAW OA BS Dom 282

Papenstieg-Planung EG ohne Saal, aber mit Gemeinschaftsraum und Küche 1986, © LAW OA BS Dom 282