1976 – 180 Kinder – Baldige Raumnot – Umbaupläne Domsakristei
Von Anfang an wird der zunehmende Raumbedarf für eine Domsingschule gesehen und ein Umbau der Domsakristei, gebaut als Taufkapelle Ende des 19. Jhs., vorgeschlagen. Denn Ende 1976 singen schon 180 Kinder und Jugendliche mit, und der Domchor probt bereits im Dom. Der Gemeinderaum am Domplatz 5 ist zu klein geworden. Zunächst muss aber noch die altkonfessionelle Selbstständige Lutherische Paul-Gerhardt-Gemeinde SELK ausquartiert werden, die die Sakristei noch als Gottesdienstraum nutzt.
Schon zu März 1976 liegt ein Gutachten zur Behebung der Überakustik vor, eine Heizung wird eingebaut, und im Juli stehen erste Planungen. Eine neue kleine Sakristei soll im Nordturm eingerichtet werden. Die vielen Initiativen sind von Erfolg gekrönt und werden goutiert: Kirchenpolitisch beginnt eine auch bauliche Förderbereitschaft, um dem zunehmend beklagten Platzmangel entgegen zu wirken. Das Stadtkirchenbauamt stimmt im Juli 1977 dem Umbau der Domsakristei zur „Singschule“ inklusive Toilette zu, nachdem Kruse im März zuvor den Plan akzeptiert und eine zusätzliche Kindergarderobe eingebracht hat.
Die Taufkapelle vom Ende des 19. Jhs. 2026, (c) DSS von privat
Umbauplanung der Taufkapelle von 1976, Grundriss und Schnitt, © LAW OA BS Dom 282
Umbauplanung der Taufkapelle von 1977, jetzt mit Toilette und Garderobe, © LAW OA BS Dom 282

Die Taufkapelle vom Ende des 19. Jhs. 2026, (c) DSS von privat

Umbauplanung der Taufkapelle von 1976, Grundriss und Schnitt, © LAW OA BS Dom 282
Umbauplanung der Taufkapelle von 1977, jetzt mit Toilette und Garderobe, © LAW OA BS Dom 282