1.-3. Jahrhundert – Urchristen – Sangesfreude
Im 1. Jahrhundert berichtet Plinius der Jüngere an Kaiser Trajan, dass die Christen „an einem bestimmten Tage vor Sonnenaufgang Christus als ihrem Gott einen Wechselgesang singen“. Diesen übernehmen sie demnach aus dem jüdischen Gottesdienst. Die paulinischen Schriften deuten mehrfach an, dass die Urchristen sangesfreudig sind.
Im 3. Jahrhundert verfolgen die Wüstenväter das Gebot des Paulus, „unablässig zu beten“ (1. Thess. 5, 17). Dazu zählt auch das Singen.
Hl. Cassian (*um 360), Wüstenvater und „Vater des abendländischen Mönchtums“, © Wikimedia gemeinfrei

Hl. Cassian (*um 360), Wüstenvater und „Vater des abendländischen Mönchtums“, © Wikimedia gemeinfrei